Achtsamkeit in der Fastenzeit!

Worauf verzichtest Du in der Fastenzeit?

Die Fastenzeit wird von vielen Menschen genutzt, um auf etwas zu verzichten oder den Konsum zu reduzieren, wie z.B. von Zucker oder Alkohol, Gummibärchen, Kaffee, Zigaretten… Sie achten dann ganz bewusst darauf, diese (Lebens-)Mittel nicht zu verwenden. Am Anfang ist der gewohnte Griff zur geliebten Kaffeetasse oder zum Stück Schokolade nach dem Essen ganz bewusst zu meiden. Denn unser Unterbewusstsein hat diese Gewohnheit bereits so gut abgespeichert, dass wir es häufig kaum bemerken, was und warum wir dies tun. Es ist eine Gewohnheit geworden! Um diese Gewohnheit zu ändern, ist die volle Konzentration und Achtsamkeit gefordert, sodass wir ein neues Verhalten aufbauen können.

Entscheidung treffen – im Hier und Jetzt!

Die Entscheidung auf etwas zu verzichten, lenkt unsere Aufmerksamkeit auf unsere Handlung und so sind wir schnell zurück im Hier- und Jetzt! Wir sind bewusst im Augenblick! Die Gedankenströme, die uns beschäftigen, schalten sofort ab und wir sind nur fokussiert auf unsere nächste Handlung. Trinken wir den Kaffee oder halten wir uns an unseren Vorsatz? Da die Fastenzeit 40 Tage dauert, werden wir immer wieder aufgefordert, unsere Handlung bewusst zu steuern. Das Unterbewusstsein wird das neue Verhalten mit der Zeit abspeichern, sodass wir  immer weniger das Verlangen nach dem Kaffee oder der Schokolade spüren. Es fällt leichter.

Ist die Fastenzeit zu Ende und das Osterfest steht an, wird dann allerdings schnell wieder der Verzicht gebrochen. Doch eines ist sicher: der erste Schluck Kaffee oder das erste Stück Schokolade zu schmecken ist dann ein Genuss und eine bewusste Handlung.

So hilft uns der Verzicht, bewusst zu sein, achtsam zu sein und auch zu spüren, wie sich das neue Verhalten auf das Körpergefühl auswirkt! Also eine super Übung, sich in Achtsamkeit im Alltag zu üben! Auch, wenn keine Fastenzeit ist 🙂

Deine Erfahrungen mit Verzicht oder fasten?

Verzichtest Du auf etwas oder fastest Du? Wie sind Deine Erfahrungen? Ich freue mich, über Deinen Kommentar.

Herzlichst

Silke

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