Wenn alles zusammenbricht….nix ist fix!

Wir wähnen uns in Sicherheit, fühlen uns stabil und zufrieden und dann plötzlich ist nichts mehr wie es war! Das kann sein, wenn Du von Deinem Partner verlassen wirst, ein geliebter Mensch sehr krank wird, Du Deine Arbeit verlierst, Dein Haus abbrennt oder Du selbst sehr krank wirst….es verändert sich alles.

alles ist in Veränderung

Und das passiert jedem von uns! Natürlich nicht jedem das Gleiche, aber jedem von uns ist es schon passiert, dass der Boden unter den Füssen weggezogen wurde.Manchmal ist es nur ein kurzer Augenblick, manchmal sehr lebensverändernd.

Mir ist es zum ersten Mal mit 27 Jahren bewusst so ergangen, als mein damaliger Freund mich nach 7 Jahren verlassen hat und wir gerade erst zusammengezogen waren. Das war eine harte Nuss für mich. Ich habe jahrelang darunter gelitten und war lange überhaupt nicht offen für eine neue Partnerschaft. Ich habe gejammert und ihn beschuldigt und mit dem Leben gehadert. Mit der Zeit habe ich mich dann wieder langsam auf andere Sachen konzentriert und an einem anderen Ort einen neuen Lebensabschnitt begonnen.

Doch ich durfte feststellen, dass ich auch in neuen Partnerschaften wieder ent-täuscht wurde. Und so langsam dämmerte es mir dann, dass ich beginnen darf, meine Anteile, die zu der Ent-täuschung des Zusammenbrechens geführt haben, anzuschauen und nicht alles auf die äußeren Umstände oder den Partner schieben kann. Das war zunächst eine bittere Erkenntnis. Allerdings hat es sich auch befreiend angefühlt, da ich endlich etwas tun konnte und nicht in der Opferrolle feststecken brauchte. Ich konnte aktiv etwas zur Besserung meiner Situation tun. Und mit jeder Erkenntnis, welche Dramen ich teilweise gelebt hatte, kam der Humor, die Lebensfreude zurück und mein Herz öffnete sich wieder.

Ein sehr wertvolles Instrument in schwierigen Situationen war und ist nach wie vor für mich das hawaiianische Vergebungsritual

Ho’oponopono!

Vereinfacht besteht es nur aus 4 Sätzen nach Dr. Ihaleakala Hew Len (weitere Informationen findest Du z.B. auf der Webseite von Ulrich Duprée, www.heile-dein-herz.de)

Es tut mir leid.  Ich verzeihe mir.  Danke.  Ich liebe mich!

Diese Sätze helfen, meine Schattenanteile oder unheilsamen Eigenschaften anzuschauen, sie zu sehen und mir zu verzeihen, dass ich dadurch mir und anderen Leid zugeführt habe.Ich bin dankbar dafür, diese Erfahrung machen zu dürfen, um diese Situation/ diese Anteile zu heilen und ich liebe mich mit all meinen Schwächen und gestehe mir ein, dass ich oder auch der andere Fehler machen darf.

Probiere es mal aus, wenn Du gerade in einer schwierigen Situation steckst und das Gefühl hast, nicht weiterzukommen. Ich kann es Dir nur empfehlen. Da es auch die 4 Sätze als Liedform gibt, singe ich sie meist wie ein Mantra mehrmals hintereinander. Für mich hat es stets eine sehr heilsame Wirkung.

Und so gerne wir uns auch manchmal wünschen, dass die Schwierigkeiten und Herausforderungen sich aus unserem Leben gänzlich entfernen, so stellen sie doch die größten Geschenke für uns da. Oder nicht? Sei mal ehrlich! Durch welche Ereignisse hast Du Dich weiterentwickelt, bist mehr in die Tiefe gegangen und hast den Sinn des Lebens erforscht?

Natürlich treten nach wie vor Schwierigkeiten in meinem Leben auf und natürlich erlebe ich auch viele schöne Momente, denn

„Nichts ist so beständig wie die Veränderung!“ (Heraklit)

Dieses Wissen hilft mir, im Fluß des Lebens zu bleiben bzw. den Moment, das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Denn mag  in meinem Kopf noch so ein hoher Wellengang von Gedanken und Urteilen sein, sehe ich im Hier und Jetzt die Schönheit eines Baumes oder höre das Gezwitscher der Vögel und weiß: alles ist gut!

Oder wie der Dalai Lama einmal sagte, als er im Fahrstuhl mit seinen Mitreisenden stecken blieb: „Oh, das ist ja interessant!“ Sich also zu üben, auch in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben und mit offenem Herzen zu schauen, was wirklich da ist. Lieber erstmal ein paar mal tief atmen, die Emotion, die sich zeigt, wahrnehmen und ihr Raum geben, sodass Du erkennen kannst, was für Glaubenssätze dahinter stecken und Dich dann von dieser Emotion freundlich verabschieden. Ohne Wertung, entspannt bleiben und sich nicht wieder in  Gedankenkonstrukten auszumalen, was noch alles passieren könnte. Auch dies ist eine Möglichkeit, sich nicht sofort von einer unvorhergesehenen Situation komplett durcheinander bringen zu lassen.

Wir bekommen immer wieder die Gelegenheit, uns darin zu üben, gelassen und achtsam mit Situationen umzugehen, ohne es persönlich zu nehmen. Freuen wir uns darauf, durch diese Gelegenheiten innerlich zu wachsen!

Namasté

Silke

 

 

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