störende Emotionen wandeln

Wechselbad der Gefühle oder Entwicklungs-Chance?

Gefühle und Emotionen wechseln ständig. Schöne Gefühle wie Freude, Glück, Liebe sind sehr angenehm, unliebsame Gefühle wie Wut, Angst, Eifersucht/Neid oder Ärger versuchen wir so schnell wie möglich loszuwerden und verdrängen sie meist, bis sie dann ganz gewaltig auftreten, sodass wir uns damit konfrontieren dürfen. Denn was passiert bei diesen „negativen“ Gefühlen: unser Körper steht unter Spannung, wir sind nicht mehr Herr unserer Sinne, werden beherrscht von diesen Gefühle und tun Dinge oder sagen Worte, die uns selbst als auch unserem Umfeld schaden bzw. Leid verursachen.

Hast Du schon einmal bewusst erlebt, wie störende Emotionen in Dir entstehen?

  • Du siehst eine Situation oder jemand sagt etwas zu Dir und
  • auf einmal spürst Du, wie in Dir Wut, Trauer, Neid oder Eifersucht in Deiner Bauchgegend aufsteigen.
  • Das Gefühl erfasst Deinen kompletten Körper und Dein Geist spielt verrückt.
  • Negative Gedankenkonstrukte werden blitzschnell zusammengeschustert,
  • Du projizierst Deine negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit auf die jetzige Situation und
  • malst Dir in wenigen Sekunden Deine Zukunft in den schrecklichsten Farben aus.

Dies alles passiert in wenigen Millisekunden. Die Gedanken verstärken Deine negativen Emotionen so sehr, dass Du nun wirklich denkst, dass es wahr ist und reagierst nun unter der Wahrnehmung dieser Gefühle und Gedanken!  Wie Du vielleicht gerade selbst merkst, hat dies kaum noch etwas mit der tatsächlichen Situation zu tun. Und trotzdem, wenn Du wütend bist, schreist Du vielleicht herum oder schmeißt etwas zu Boden. Bist Du traurig, bekommst Du einen Weinkrampf und findest alles nur noch furchtbar. Bis Du eifersüchtig oder neidisch, machst Du dem anderen Vorwürfe oder beleidigst ihn. und das alles aufgrund von selbst zusammengeschusterten Gedanken und Erwartungen.

Wie reagiert Dein Gegenüber?

Bei Deinem Gegenüber entsteht meist genau dasselbe und so seid ihr Beide gefangen in Euren störenden Gefühlen und Gedanken und Streit entsteht. Kein Wunder, dass dann oft der Satz fällt:

Was soll das? Du verstehst mich nicht! 

Wie auch? Ihr seid ja beide in unterschiedlichen gedanklichen Vorstellungen unterwegs. Doch auch wenn Du nichts zu Deinem Gegenüber sagst und nur in Dich hinein leidest, passiert genau dasselbe.

Und was bringen Dir diese Reaktionen? Nichts bzw. es verschlimmert die Situation und Du fällst viel tiefer als es tatsächlich nötig gewesen wäre. Und das nur, weil Du Deinen störenden Emotionen soviel Raum gegeben hast, dass Sie Deine Sinne und Gedanken beherrscht haben. Der Bruch zwischen Euch Beiden Streithähnen ist viel größer geworden als gewollt. Denn was ihr beide sucht, ist doch Anerkennung, Akzeptanz und Liebe! Das ist dann allerdings daneben gegangen, denn das werdet ihr nun erstmal nicht vom anderen bekommen!

Was kannst Du ändern?

Machen wir uns nichts vor:

wir werden weiterhin Gefühle von Wut, Angst, Trauer oder Eifersucht in uns spüren und Leid erfahren.

Doch wir können lernen, gelassener damit umzugehen, sodass wir nicht mehr so stark von diesen Emotionen beherrscht werden und Dinge tun, die niemandem helfen und nur Leid verursachen.

Hier ist eine Übungsanleitung: (sie stammt aus buddhistischen Unterweisungen) 

  • Wenn Du störende Emotionen in Dir spürst, dann werde Dir bewusst, dass es sich „nur“ um eine Emotion handelt.
  • Trete gedanklich und/oder physisch einen Schritt aus der Situation heraus
  • beobachte, was bei Dir innerlich passiert.
  • Spüre, wie sich die Emotion in Dir ausbreitet, spüre sie im Körper, spüre die Anspannung
  • Betrachte sie genau und erkenne, was wirklich hinter dieser Emotion steckt:  Angst vor Zurückweisung, sich nicht geliebt fühlen….
  • Wenn Du den Grund Deiner aufsteigenden Emotion erkennst, entspannt sich meist Dein Körper sofort wieder
  • Nun atme am Besten noch ein paar Mal tief ein und aus
  • sei dankbar, dass sich der wahre Grund gezeigt hat.
  • Du nimmst das Gefühl von Wut, Angst, Trauer oder Eifersucht  noch wahr, doch es beherrscht Dich nicht mehr.
  • Du nimmst nun wahr, was Du tun oder sagen kannst, damit sich die Situation wieder beruhigt und
  • was Du für Dich selbst tun kannst, um Deinen inneren Frieden wieder zu erlangen.

Wenn Du dies einmal geschafft hast, machen Dir die störenden Emotionen weniger Angst, denn Du siehst sie vielmehr als Helfer an, die Dir wieder etwas bewusst machen oder aufzeigen wollen,damit Du Dich weiterentwickelst.

Achtsamkeit und Bewusstheit im Alltag üben

Die Schwierigkeit besteht darin, gleich beim Aufsteigen der störenden Emotion so bewusst und achtsam zu sein, dass Du es wahrnimmst und gleich in die Beobachterrolle gehen kannst. Diese Achtsamkeit und Bewusstheit übst Du am Besten im Alltag, in dem Du stets darauf achtest, was Du tust und so oft wie möglich bewusst bist.

Willst Du gleichmal mit dem Üben beginnen?

Dann ist die Achtsamkeits-Challenge etwas für Dich! Du bekommst in 15 Tagen 5 Übungen, um Deinen Alltag zu entschleunigen und so achtsamer und bewusster den Alltag zu erleben. Es ist ein kostenloses Angebot und Du kannst Dich hier anmelden!-> klick! 

Ich wünsche Dir, dass Du gelassen und bewusst Deinen Emotionen begegnen kannst!

Herzlichst

Silke

Wünschst Du Unterstützung? 

Fällt es Dir allein nicht so leicht, Dich mit Deinen störenden Emotionen zu befassen? Dann melde Dich bei mir und ich helfe Dir gerne, Deinen Emotionen gelassener zu begegnen und die wahren Gründe Deiner Gefühle zu erkennen.

Schreibe mir eine email an: silkekromer@praxis-fuer-bewusstes-sein.at oder nutze das Kontaktformular! 

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