LU2: Die Veränderung in Dir – Teil 2/5: Zurück zu Dir! 

Diese Folge beinhaltet viele Tipps und Inspirationen, die Dir helfen, besser bei Dir und in Deiner Kraft zu bleiben, sodass Dich die Stimmung und schlechte Laune Deines Gegenübers nicht mehr runterzieht.

 

  • Fällt es Dir schwer, Dich abzugrenzen? 

  • Kümmerst Du Dich viel häufiger um das Wohl Deiner Mitmenschen als um Dein Wohlbefinden?
  • Hast Du das Gespür für Dich verloren?

 

Dann ist diese Folge auf jeden Fall etwas für Dich! 

Viel Spaß beim Reinhören! Schreib mir gerne im Kommentar, wie Dir die Folge gefallen hat und welche Übung Du nun umsetzen wirst! 

Herzlichst 

Silke  

Die Podcastfolge findest Du auch auf Itunes oder spotify!

Teil 1 dieser Reihe noch nicht gehört?

zur 1.Folge: Die Veränderung in Dir! – Warum es es Dir schadet, andere zu ändern

Über mich

Ich möchte Dich inspirieren und daran erinnern, wer Du wirklich bist. Damit Du wieder an Dich selbst und Deine Fähigkeiten glaubst und Dir mit Selbstbewusstsein ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben erschaffst!

Du kannst so viel mehr, als Du denkst!


 

 

 

 

 

Transkription zu Die Veränderung in Dir – TEil 2/5: Zurück zu Dir!

Mein erster Tipp:

Erstmal ein gutes Gefühl für Dich und für das, was Dir gut tut! Hört sich einfach an, ist es aber oft nicht! Denn viel zu oft haben wir unser Gespür für uns selbst verloren. Gerade wir Frauen neigen ja ganz gerne dazu, erstmal zu schauen, dass es den anderen gut geht, bevor wir uns um uns selbst kümmern.

Da darfst Du jetzt ein neues Bewusstsein für Dich entwickeln: Denn erst wenn es Dir selbst gut geht, kannst Du Dich auch mit Freude und Energie um andere kümmern. (So wie es auf den Flugzeugreisen Dir bei den Sicherheitsvorkehrungen auch erklärt wird: Bei Druckabfall ziehst Du erst Dir die Sauerstoffmaske auf und dann hilfst Du anderen dabei)

Und das ist kein egoistisches Verhalten sondern, Selbstfürsorge!

Ganz wichtig, dass Du dir das merkst!

Also, frage Dich doch gleich mal:

Was macht Dir Freude oder anders gesagt, wann fühlst Du Dich gut?

Ist es das Bad in der Wanne bei Kerzenschein? Das gute Buch, um Dich weiterzuentwickeln? Das inspirierende Gespräch mit Deiner Freundin? Ein schöner Spaziergang in der Natur? Sport? Bewegung? Kreatives Schaffen?

Also ich fühle mich super wohl, wenn ich ausreichend Zeit habe, Yoga zu praktizieren, zu meditieren und spirituelle Impulse lese, wandern in den Bergen. Und natürlich auch Zeit mit meinem Mann verbringen kann.

Im ersten Schritt ist es sinnvoll, dass Du Dir einmal alles aufschreibst, was Du gerne machst und was Dich in ein gutes Gefühl bringt. Diese Liste bewahre Dir gut auf! und jetzt das wichtigste: Tue möglichst jeden Tag etwas von dieser Liste für Dein Wohlbefinden!

Egal, wie lange- aber so lange,bis Du Dich gut fühlst und diese Gefühl mit in den Tag/Abend nehmen kannst. Denn je besser Du Dich fühlst und je erholter Du bist, desto mehr prallen negative Energien einfach an Dir ab.

Du kennst das ja sicher, wenn Du  gut erholt aus dem Urlaub nach Hause kommst, kann Dich erstmal nichts so schnell aus der  Fassung bringen, oder? Und wenn Du Dir also zu Hause täglich dieses Urlaubsgefühl in Form von Selbstfürsorge einlädst, dann kann fast nichts mehr passieren J

Ok, jetzt hast Du schon eine gute Grundlage dafür geschaffen, was Du aktiv tun kannst, damit es Dir gut geht, und Du Dich durch negative Stimmungen anderer nicht runterziehen lässt – eben weil es Dir gut geht!

achtsame und liebevolle Beobachten

Wenn Dich das nächste Mal eine Situation überfordert bzw. Du Dich doch wieder von der Stimmung des anderen runterziehen lässt– was sicherlich kommen wird – dann schaue – nachdem die erste Emotionen abgeflacht sind – in Ruhe auf diese Situation und frage Dich:

  • Was hat Dich genau überfordert?
  • Was war die Ursache?
  • Was fühlst Du?
  • Wo fühlst Du es? 
  • Wann genau ging Dir die Energie verloren?

Werde also zum Beobachter bzw. Coach von Dir selbst. Indem Du Dir diese Fragen stellst, nimmst Du automatisch etwas Abstand von der ganzen Situation. Dies hilft Dir wiederum, aus der Emotion auszusteigen und die Situation fast schon objektiv und nüchtern zu betrachten. Dieser erste Wutanfall ist wieder besänftigt.

Du kommst zur Ruhe und kannst Dir bewusst machen, was genau in Dir abgelaufen ist. Wenn Du jetzt wirklich ganz ehrlich zu Dir bist, erkennst Du den Auslöser für die heftige Emotion. z.B. dass Du selbst in Hektik warst und nicht aufmerksam bzw. nicht in der Liebe

Durch diese Reflektion erkennst Du, was Du noch für Dich lernen und ändern kannst, damit Dich solche Situationen nicht so sehr überrennen und Du sie nicht lange emotional mit Dir rumträgst. 

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung versprechen: Die Antworten, die Du Dir selbst gibst, können sehr interessant sein. Du lernst extrem viel über Dich und kannst so Dein Verhalten Schritt für Schritt so anpassen, dass Du herausfordernde Situation immer besser meisterst. Warum?

Weil Du immer klarer spürst, wie gut es Dir tut, in solchen Momenten bei Dir zu bleiben und Dich nicht auf die Schwingung des anderen einzulassen und Dich runterziehen zu lassen. Die negative Stimmung des anderen prallt dann an Dir ab!

Übung macht die  Meisterin, um zurück zu Dir zu kommen

Du solltest natürlich nicht warten, bis solche Situationen auf Dich zukommen, sondern bereits im Vorfeld – am Besten täglich, Dir Ruhe und Zeit für Dich schenken, um zu reflektieren und zu beobachten, was Du Dir so innerlich erzählst, denkst und fühlst.

Das kannst Du in Deinen Alltag integrieren, in dem Du Dich tagsüber immer mal wieder fragst: Wie fühle ich mich? Was mache ich jetzt gerade? Warum mache ich das?

Oder Du nimmst Dir einige Minuten der Stille und lässt den Tag nochmals vor Deinem inneren Auge Revue passieren, um zu erkennen, was gut war und was Du gerne anders erlebt hättest und Dich dann fragst, was Du hättest anders machen können, damit Du Dich besser gefühlt hättest.

Diese Reflektieren und beobachten stärkt Dein Selbst – Bewusst –sein. Du spürst Dich also wieder besser und nimmst wahr,  was Dir gut tut und was Du ändern willst und kannst.

Es ist also wieder reine Selbstfürsorge, die Dir Klarheit bringt und Dir vorbeugend hilft, aktiv zu werden, damit Du besser bei Dir bleibst und Deine Energie halten kannst.

Also sei es Dir wert, Dir täglich etwas Zeit für Dich zu nehmen – und wenn es abends vor dem Einschlafen ist….

Nun noch ein paar Übungen

Tief ein- und ausatmen

– so banal wie es klingt – aber es wirkt! Denn gerade bei negativen Emotionen neigen wir dazu nur noch ganz flach und aufgeregt zu atmen. Atmest Du tief ein und aus, verlangsamst Du automatisch Deine Atmung, Dein Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt und Dein Kopf wird ruhiger…

Nutze Powervolle Affirmationen und Intentionen,

die Dich daran erinnern, in Deiner Energie zu bleiben und Dich spüren lassen, wie gut sich das anfühlt.  

Erhöhe Deine Schwingung durch Dankbarkeit/Demut

Erkenne das an, was bereits gut ist in Deinem Leben und sei dankbar dafür. Dadurch lenkst Du Deinen Fokus auf das Positive in Deinem Leben und Deine Laune hebt sich sofort. Du schwingst in der Energie der Freude und Dankbarkeit. Und es gibt sovieles, für das Du dankbar sein kannst.

Tagesablauf visualisieren

Stelle Dir bereits am Morgen vor, wie Dein Tag ablaufen soll. Was du vorhast, wie Du etwas erleben willst und was Du tun wirst, um in Deiner Kraft und Energie zu bleiben.

So, ich hoffe, ich konnte Dir einige Anregungen mitgeben, wie es Dir nun besser gelingt, in Deiner Energie und Deiner Kraft zu bleiben – eben ganz bei Dir selbst! Und Dich nicht von den Launen, Gefühlen und Handlungen anderer runterziehen zu lassen.

Fazit: Die Theorie klingt einfach-. Jetzt geht es in die Praxis! Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

Schreibe mir gerne, wie es Dir in der Umsetzung ergangen ist….

In der nächsten Folge erzähle ich Dir dann, wie Du Deine Stärken erkennst, aktivierst und weiter ausbaust – für ein powervolles Selbstvertrauen, was andere aber nicht Dich umwirft!